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I m p f u n g e n Was Sie über Impfungen wissen sollten
In Deutschland gibt es keine Impfpflicht mehr, d.h. alle Impfungen sind freiwillig. Die Impfvorsorgepläne erwecken oft den Eindruck, daß die dort erwähnten Impfungen zwingend notwendig und
erforderlich seien. Das ändert nichts daran, daß Sie die Verantwortung und die Freiheit der Entscheidung, ob, wann, was und wie geimpft werden soll oder nicht, haben.
Gegenanzeigen (Kontraindikationen) für Impfungen:Wann Sie Ihr Kind nicht impfen lassen sollten - bei einer akuten (fieberhaften) Erkrankung. Das gilt auch, wenn der Verdacht
besteht, sich irgendwo angesteckt zu haben (Inkubationszeit) und in der Erholungsphase (Rekonvaleszenz) der Krankheit - bei chronischen Infektionen - bei Störungen oder künstlicher Unterdrückung / Schädigung des
Immunsystems (Antikörpermangelsyndrom, Immunsuppression, Strahlentherapie, Leukämie u.ä.) und Blutbildstörungen (z.B. Thrombozytopenie) und bei sehr alten Menschen
- bei Neurodermitis und allergischen Erkrankungen (besonders: Eiweißallergien) - bei neurologischen Erkrankungen (z.B. angeborene Hirnschäden, zentralnervöse Anfallsleiden) und bei Krampfneigung, wenn auf eine
bereits stattgefundene Impfung eine unverhältnismäßig starke Reaktion (hohes Fieber, Ausschläge, neurologische Störungen, Krämpfe, deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustandes) stattgefunden hat.
Was darüber hinaus noch in Betracht gezogen werden kann: - Jedes Kind, jeder Mensch ist einzigartig in seiner Erscheinung und Entwicklung. Deshalb sollten Impfungen nicht nach
einem allgemeinen Schema (Impfplan) vorgenommen werden, sondern den individuellen Erfordernissen angepaßt werden. - Es ist empfehlenswert, Monoimpfungen (mit nur einem Impfstoff) durchzuführen, weil dann die Wirkung
und Verträglichkeit besser beurteilt werden kann und der Organismus leichter auf die Impfung reagieren kann. - Lassen Sie Ihr Kind erst dann impfen, wenn es sprechen kann. Das ermöglicht ein schnelleres und sicheres
Feststellen von unerwünschten Impfreaktionen (bei einem Säugling kann selbst eine schwere Reaktion kaum klar zu erkennen sein). - In Japan wurde das Mindestimpfalter auf 2 Jahre heraufgesetzt, was auch im Hinblick
auf das ausgereiftere Immunsystem des Kindes sinnvoll erscheint. Durch diese Maßnahme konnte die Anzahl der Impfkomplikationen bedeutend gesenkt werden. -
Informieren Sie sich genau über Nutzen und Risiken der jeweiligen Impfungen. Für verantwortungsvolles Handeln ist ein ausreichender Kenntnisstand eine wichtige Voraussetzung.
Literaturempfehlungen: - Grätz, J.-F.: Sind Impfungen sinnvoll? Hirthammer Verlag, München, 1995 - Spiess, H.: Impfkompendium, Thieme Verlag, Stuttgart., 1994
- Lienhard, A.: Impfen? Unionsverlag, Zürich, 1994 - Coulter, H., Fisher, B.: Dreifachimpfung - Ein Schuß ins Dunkle, Barthel & Barthel
Verlag, Berg, '91
- Coulter, H.: Impfungen - Der Großangriff auf Hirn und Seele, Hirthammer Verlag, München, 1993
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